4 Kinder
In Deutschland geboren – 1983
Bei BAFF von 11.2018 bis 06.2019
Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe vor 19 Jahren den Hauptschulabschluss gemacht und danach als Reinigungskraft in mehreren Unternehmen gearbeitet. Seit 2005 war ich Hausfrau und habe mich um meine Kinder gekümmert.
Welche Angebote haben Sie bei BAFF genutzt?
Im November 2018 habe ich eine Arbeitsgelegenheit im »Café Margret« angefangen. Im Café habe ich 20 Stunden pro Woche als Servicekraft gearbeitet. Am Anfang war es für mich sehr schwierig, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Auf der einen Seite wollte ich meine Aufgaben als Mutter nicht vernachlässigen, auf der anderen Seite wollte ich auch unbedingt die beruflichen Anforderungen erfüllen. Mir blieb nichts anderes übrig, als meinen Alltag umstrukturieren. Durch die Unterstützung der Sozialpädagogin von BAFF ist mir dies im Laufe der »Arbeitsgelegenheit« immer besser gelungen.
Zusätzlich zur praktischen Arbeit im »Café Margret« habe ich noch einen Qualifizierungsbaustein mit dem Thema »Rechnungen stellen und Kassieren« absolviert und bekam dafür ein Zertifikat von der IHK Darmstadt.
Was hat sich für Sie verändert seit Sie bei BAFF sind?
Dank der Mitarbeiterinnen der BAFF-Frauen-Kooperation habe ich eine sozialversicherungspflichtige Arbeit gefunden. Es gelingt mir mittlerweile gut, mein Berufsleben mit meinem Familienleben zu vereinbaren. Ich bin sehr froh, dass ich endlich eine richtige Arbeitsstelle gefunden habe. Als Mutter von 4 Kindern habe ich eine Vorbildfunktion. Deswegen ist diese Arbeit sehr wichtig für mich.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Mein größter Wunsch ist es, ein unabhängiges Leben ohne Unterstützung vom Jobcenter zu führen. Mit meiner neuen Arbeit bin ich sehr nah dran, dieses Ziel zu erreichen.
Frau D. Y. war im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit nach § 16d SGB II im Beschäftigungsprojekt „Café Margret“ beschäftigt.
Die Arbeitsgelegenheiten werden vom Jobcenter Darmstadt gefördert. Die erweiterte sozialpädagogische Begleitung und fachliche Qualifizierung der TeilnehmerInnen aus Darmstadt finanziert die Stadt Darmstadt über das Hessische Landesprogramm „Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget“.

